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Charta von Budoia: Anpassung an den Klimawandel

Alpengemeinden haben es sich das Ziel gesetzt, die Alpen zu einem vorbildlichen Territorium im Bereich der Prävention und Anpassung an den Klimawandel zu machen.

Charta von Budoia: Anpassung an den Klimawandel

Unterzeichnung der Charta von Budoia, Budoia/IT © Daniele Marson

Galerie: 2 Bilder

Von 23. bis 24. Juni 2017 fand die jährliche Fachtagung des Gemeindenetzwerks statt. Diesmal unter dem Titel: "Von Visionen, die verbinden und Aktionen, die wirken". Es wurden unter anderem Erfolgsprojekte aus den letzten 20 Jahren vorgestellt, Exkursionen zu den Themen unternommen, Vorträge angeboten und in Sessions nach Antworten auf die Frage "Was können Gemeinden tun?" gesucht.

Im Rahmen der Session „Anpassungen an den Klimawandel in den Alpen“, Abschlussveranstaltung einer Seminarreihe, wurde ein Dokument präsentiert und diskutiert, das in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium – italienischen Delegation der Alpenkonvention realisiert wurde. In diesem verpflichten sich die Alpengemeinden, Strategien und Maßnahmen für lokale Anpassung an den Klimawandel um zu setzen. An der Diskussion nahmen sowohl Vertreter verschiedener Mitgliedsgemeinden, als auch die zuständige Rätin für Land und Infrastruktur der Region Friaul-Julisch Venetien, Mariagrazia Santoro, teil. Das Dokument wurde vom italienischen Delegationsleiter der Alpenkonvention, Paolo Angelini, erläutert und trägt die Bezeichnung „Charta von Budoia“. Die ersten Gemeinden, die sie unterzeichnet haben waren Budoia, Capizzone, Ostana und Usseaux. Ziel von AidA Italien ist es nun, mit Unterstützung des Gemeindenetzwerks und seinen Betreuern zu erreichen, dass möglichst viele weitere Gemeinden aus Italien und in der Folge aus den anderen Alpenländern der „Carta“ zustimmen.

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