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SpeciAlps‘ Wasserlandschaften

Von mageren Böden bis hin zu Torfmooren

SpeciAlps‘ Wasserlandschaften

© Chiara Aviani

Galerie: 5 Bilder

Das Projekt SpeciAlps kann dank der Zusammenarbeit mit dem regionalen Ökomuseum „Lis Aganis“ in der Region UTI Valle e Dolomiti Friulane aktiv umgesetzt werden. In den verschiedenen Gemeinden des Territorialverbundes waren Schulen, Kinder und Jugendliche aus dem Westfriaul an der Projektumsetzung beteiligt.

Naturschätze zu erkennen, zu erhalten und in Wert zu setzen ist das Ziel des Projekts «speciAlps». Es spricht Regionen an, gemeindeübergreifende Naturvielfalt im Alpenraum zu stärken und Naturerlebnisse als Alltagserfahrung zu ermöglichen. In der Pilotregion UTI Valle e Dolomiti Friulane werden drei Gebiete betrachtet: Das Torfmoor von San Zenone in der Gemeinde Sequals, die Magredi (eine Steppe mit ursprünglichem Ökosystem, reich an Flora und Fauna und einzigartig in Europa) in der Gemeinde Vivaro und der Wald von „Prescudin" in der Gemeinde Barcis , in dem ein Wassereinzugsgebiet zur experimentellen Umweltbeobachtung liegt.

Stagnierendes Wasser: die Torfmoore

Seit Mai 2018 werden Inspektionen zur Bewertung und Gestaltung der Bildungsangebote durchgeführt. Zudem wurde ein öffentliches Treffen mit der Region Friaul-Julisch-Venetien organisiert, an dem die Zentraldirektion für Ernährung, Forstwirtschaft und Fischbestände, der Dienst für biologische Vielfalt, das Ökomuseum der Friaulischen Dolomiten, das Ganzheitliche Institut für Meduno und Travesio, sowie Experten der lokalen Bevölkerung teilnahmen. Verschiedene Aktivitäten werden gefördert: vom Kennenlernen der Moore über private Standortreinigung bis hin zu Spaziergängen und Workshops zur Schaffung kleiner Ökosysteme (Teiche).

Ungestörtes und kristallklares Wasser: der Wald von Prescudin und Valcellina

Während des Schuljahres 2018/2019 wurden Inspektionen bei der Arbeitsgruppe durchgeführt, um zukünftige Bildungsangebote zu bewerten und zu planen. Geplant waren 10 Ausflüge mit rund 500 TeilnehmerInnen aus der ganzen Region und 3 Ausflüge mit Kindern und Jugendlichen in die UTI Valli und Dolomiti Friulane. Die didaktischen Aktivitäten wurden genutzt, um die Valcellina zu erforschen, zu experimentieren und kennenzulernen.

Unsichtbares Wasser: Die Magredi.... die mageren Böden

In den Magredi di Vivaro hat die Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Ökomuseum der Friaulischen Dolomiten, der Grundschule Vivaro, und Experten aus den Gemeinden (Jäger, Förster, Kräuterkundige, Entomologen, Naturforscher....) Bildungsvorschläge erarbeitet. Interessant waren vor allem die Ausflüge mit den Kindern der Grundschule Vivaro in die Umgebung der Magredi sowie die Durchführung eines Kurses zur Bildung und Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung zu den Themen Naturvielfalt und Biodiversität. Unter dem Namen "Wissen was zu Erzählen ist", wurde den Teilnehmenden im Kurs Wissen und Kenntnisse über die Magredi vermittelt, über die es zu berichten gilt. Somit wurde ihnen Gelegenheit zum Forschen, Experimentieren und Lernen gegeben. Zudem wurde die Veranstaltung "Treffen wir uns im Magredi" mit Spaziergängen und Workshops organisiert, bei denen die Kinder und Jugendlichen der Schule die Rolle der Erzähler und Führer übernahmen.

Dieser partizipative Ansatz hat es ermöglicht, die Beziehungen zwischen lokalen Behörden, Schulen und Verbänden zu stärken und die Zusammenarbeit mit anderen Projekten der Region zu fördern:

PASSIparole...durch ungewöhnliche Treffen im Rahmen des Projektes sollen das Gebiet und die kleinen Geschichten der Gemeinschaft entdeckt und wiederbelebt werden. Dies hat zur Organisation von Spaziergängen und verschiedenen Unterhaltungsaktivitäten geführt, von Lesungen bis hin zu musikalischen Zwischenspielen, von Workshops bis hin zu Treffen mit Experten.

Das BeeAware! Projekt, welches dank der Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Kulturvereinen und der Gemeindeverwaltung von Meduno zum Bau eines Insektenhotels führte. Das Haus für Bienen und Insekten wurde von Hand gebaut und die Kinder der Schule pflanzten zusammen mit den BewohnerInnen spezifische Pflanzenessenzen, um die Wiederbevölkerung der Bestäuber in der Gegend zu fördern.

 

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